Die “Kultur Kreativen” sind
eine Bevölkerungsgruppe, die laut einer wissenschaftlichen Studie von Paul Ray/USA in der westlichen Welt mittlerweile nahezu 30% ausmacht und immer mehr anwächst. Paul Ray hat den Begriff Kulturkreativ geprägt und so dazu beigetragen, dass eine breite Bevölkerungsschicht eine gemeinsame Identität entwickeln kann.
Wir - die kulturkreativen - gestalten den Wandel durch unser Bewusstsein. Wir agieren in vielen Bereichen, haben Ideen, wie die Welt besser sein könnte und doch fühlen sich viele von uns
häufig unverstanden und isoliert mit ihren Vorstellungen. Seit Neuestem gibt es einen Film über die kulturkreative Bewegegung. Er zeigt, dass wir nicht allein sind - wir kommunizieren und kooperieren nur
häufig noch zu wenig!Was macht einen kulturell kreativen Lebensstil aus: Das kann sehr unterschiedlich sein - Vielfalt ist das Merkmal von kultureller Kreativität, z.B.: Wir konsumieren bewusster als
die breite Masse, sind weniger manipulierbar, wir gestalten Kultur “von unten”, wir unterstützen nachhaltige Projekte, wir teilen Autos, fahren gerne Fahrrad und nutzen Bahn und Bus, wir ernähren uns
ökologisch wertvoll und übernehmen Verantwortung für unsere Gesundheit, persönliche und spirituelle Entwicklung sind uns wichtig, wir sind mitfühlend für andere Menschen und Kulturen, der Hunger und die
Kriege in der Welt machen uns zu schaffen, wir setzen uns für regenerative Energien ein und arbeiten mit Banken zusammen, die nach ethischen Gesichtspunkten wirtschaften, wir gründen Sozialunternehmen und
bauen Ökodorfer auf, für unsere Kinder bevorzugen wir neue Wege der Bildung und wenn wir Häuser bauen, dann lieber aus ökologischen Materialien, wir gestalten neue, gemeinschaftsbildende Währungseinheiten,
wie z.B. Talentringe und Zeitbanken, regionale Wirtschaftskreisläufe sind uns ein Anliegen ... Mehr Info: Oya ist eine Zeitschrift, die zweimonatlich erscheint und über das breite Spektrum der
kulturkreativen Bewegung berichtet ... www.oya-online.de Der Film zu den Kulturkreativen http://culturalcreatives.cc Im
Film kommen viele Akteure der kulturell kreativen Szene zu Wort, u.a. Paul Ray, der das Phänomen der kulturkreativen Menschen erforscht, Rob Hopkin, einer der Begründer der Transition Town Bewegung (die
inzwischen auch in Freiburg immer mehr MitstreiterInnen hat) Erwin Laszlo, ein Sprecher der GLS Bank ... und viele andere spannende Menschen. Der Film ist auch ein Plädoyer für Selbstermächtigung und mehr
Kooperation. Er st auf Englisch mit deutschen Untertiteln und dauert 1,5 Stunden. Bitte weiterverbreiten, gemeinsam anschauen und diskutieren ...
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