Nachlese zum Sommerfest von Lebnetz e.V. am 3. Juli*bei brütender Hitze ...
Ekkehard Kaier hat gleich nach dem Fest seine Fotos auf das von ihm betriebene Portal Freiburg-Dreisamtal.de mit folgendem Kommentar eingestellt ....
Sogar das Fussballspiel Deutschland-Argentinien (4:0) kam nicht an gegen das Sommerfest des Vereins Lebnetz unter der riesigen alten Eiche am Mühlen-Platz zwischen Dreisam und Ebneter Schloß. Ein
schönes, gemütliches und kommunikatives Beisammensein: Selbstgemachte Musik (KEINE elektronische CD-Berieselung) gutes Essen, Kinderspielen, sieben Hunde um 16 Uhr, viele Gespräche übers Wohnen und Leben in
Ebnet und der Welt.
Hier der Link mit ein paar Fotos:
http://www.freiburg-schwarzwald.de/littenweiler/ebnet/ebnet6.htm#Lebnetz-Sommerfest%20am% 20Elisabeth-von-zur-M%C3%BChlen-Platz%203.%20Juli- Und tatsächlich war es ein wunderbar gelungenes Fest - trotz brütender Hitze und grassierendem Fußballfieber. Zwischen dem offiziellen Beginn des Festes um 15 Uhr
und 16 Uhr ( Beginn des WM Spiels) tummelten sich bereits Gäste auf dem Platz unter der Eiche und ein dichtes Kultur - Programm nahm seinen Lauf. Nach dem Eröffnungstanz von Atossa Faghir Afghani spielte
die Samba Formation Brasilikum fetzige Rhythmen, die alle in ihren Bann zogen ... beides zusammen ein perfekter Auftakt für ein Fest unter "verschärften" Bedingungen.
Danach spielte der
Grünen Stadtrat Ibrahim Saraltin mit seiner Gruppe Lieder zur Völkerverständigung..... . Die Texte der Lieder, die von Gitarren, einem Cajon und einer türkischen Laute begleitet wurden, konnten von
allen verstanden werden, weil sie in verschiedenen Sprachen gesungen wurden. Die Gäste klatschten begeistert ... Einen besonderen Dank an Ibrahim Saraltin und seine Gruppe, denn sie spielten unbeirrt während
des Spielstarts weiter!!
Das WM Spiel konnte übrigens von allen, die interessiert waren, im Garten unserer Nachbarn (ein Studentenpaar, das hier im Hause wohnt) auf einem Großbildschirm angeschaut
werden ... ein großes Danke für dieses unkomplizierte und gastfreundliche nachbarschaftliche Angebot.
Während des Spiels wurde dann der orientalische Essensstand aufgebaut, Dorothea ter Haar spielte
auf dem Keyboard und viele Kinder vergnügten sich in der Zirkus- und Spielecke. In der Pause des Spiels füllte sich für eine Weile wieder der Platz, es wurde gegessen und geplaudert .... Nach Ende
des Spiel ging es dann munter weiter mit Perkussion von Pape Dieye und seinem Rhythmusprojekt, einem Singkreis mit Monika Wiech und später spielte dann der Balafonspieler Lamine Traorè mit seinem Freund
Djeli meisterhaft westafrikanische Rhythmen, die zum Tanzen animierten. Zum Abschluss beglückte uns dann das Hirzberg Duo Sabine Wehrle und Johannes Weiermann mit gefühlvollen, melodischen Klängen auf
Fiedel und Harfe. So konnte ein herrliches Fest eines harmonischen Ausklang finden.
Noch während des Festes bedankten sich viele bei uns - und manche meinten sogar, sowas sollte öfters stattfinden. Ja
- sollte es eigentlich!! Wie das Fußballfieber derzeit zeigt, sehnen sich viele Menschen danach, miteinander zu sein, sich zu freuen und Begeisterung zu teilen. Es gibt ein Leben nach der WM .... machen wir
was Gutes daraus!!
Vergessen darf man dabei nicht, dass so ein Fest nur möglich ist, weil dafür Menschen einen (großen) Einsatz bringen. Ein großes Dankeschön also an alle, die mitgeholfen haben, dass
es so gut gelingen konnte. Und auch an jene, die die Bänke und Tische ausgeliehen haben (Schloss Ebnet), eine Profi Kaffeemaschine ausgeliehen haben (Bächle Chor) und uns freien Zugang zu den Toiletten
im Theodor Egel Saal ermöglicht haben (Geschäftsführer Bachchor Guido Büssemer). Natürlich lebt solch Fest in besonderer Weise durch die live gespielte Musik. Deshalb allen AkteurInnen großen Dank,
insbesondere auch denen, die als Profis von ihrer Musik leben müssen .... alle spielten ohne Gage.
Das war meine kleine Nachlese. Verzeihung falls ich etwas vergessen habe. Und schade für die, die
diesmal nicht dabei sein konnten. Aber es wird sicher ein nächstes Fest geben.
Herzliche Grüße Ulrike Fahlbusch für Lebnetz e.V.
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