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Lebnetz - Initiative für Kultur und Begegnung

             
Vielfalt leben - Zukunft gestalten 

KAIRA (Frieden)- die Kulturbrücke nach Westafrika      (Aktualisiert Februar 2011)

Im Winter 2002/03 waren mein Mann Volkhard Schroth und ich erstmals in Gambia/ Westafrika.Das gemeinsame Interesse an westafrikanischer Musik hatte uns in dieses kleine Land geführt. Seit dieser Zeit sind Beziehungen zu einigen Musikerfamilien in Gambia gewachsen. Inzwischen waren wir mehrfach wieder vor Ort und unseren Freund und Trommellehrer Ghaly Dababa haben wir zwischenzeitlich für zwei Aufenthalte nach Deutschland eingeladen und gemeinsam Workshops und Konzerte durchgeführt. (Siehe Foto links)

Gambia ist eines der ärmsten Länder dieser Welt und verfügt gleichzeitig (wie wohl das gesamte Afrika!!) über einen enormen (Musik)kulturellen Reichtum.

Mit unseren Aktivitäten möchten wir eine Brücke zwischen unseren so unterschiedlichen Kulturen bauen, gegenseitiges Verständnis fördern, ein wenig  unseren Wohlstand teilen und auch für den (kulturellen) Reichtum Afrikas sensibilisieren.

Über Gambia

Gambia ist der kleinste Staat Afrikas - im Westen des Kontinents, eingebettet in den  Senegal, am Gambia River gelegen. Obwohl die Menschen dort nicht hungern müssen wie in vielen anderen afrikanischen Staaten, ist ihre Lebenssituation alles andere als  zufriedenstellend.  Es fehlt einfach an allem, was für uns hierzulande selbstverständlich ist: Es fehlt an Bildung, an ausgewogener Ernährung, an sauberem  Wasser und Elektrizität, an medizinischer Versorgung. Insgesamt sind die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Die wenigsten Menschen haben eine  regelmäßige Arbeit und schlagen sich mehr schlecht als recht durch, damit sie und ihre Familien überleben können. Auch die Situation der Frauen und Mädchen macht  betroffen. Ihr Bildungsniveau ist noch schlechter als das der Männer, viele sind aufgrund ihrer Armut gefährdet, in die Prostitution abzugleiten. Leider gehört auch die  Genitalverstümmelung immer noch zur traurigen Realität des Landes.

Die Bevölkerung ist trotz aller widrigen  Umständen herzlich und Fremden gegenüber sehr offen und aufgeschlossen.
Wir haben zu drei Familien gute Kontakte und bei uneren Aufenthalten  intensive Einblicke in  die einheimische Lebensweise, in die Probleme und Sorgen, aber auch die Freuden des Alltags bekommen.


 
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